Über uns - Medienbeiträge - Dez.-Jan. 2009

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Presse und andere Medien aus der Region

 

Sächsische Zeitung
Dienstag, den 19. Januar 2009,
Ausgaben Rödertal, Sebnitz, Pirna, Dippoldiswalde, Freital, Dresden und Dresdner Land


Eisprinzen gesucht

von Torsten R. Schlott (SZ)

Dresdner Eislaufvereine sind das ganze Jahr auf der Suche nach den Stars
von morgen und übermorgen


Der Dresdner Eislauf-Club und der Eislauf- und Sportverein Elbflorenz suchen Nachwuchs. Kinder ab drei Jahre können dort ihr Talent für den Eislaufsport entdecken lassen oder auch nur den Spaß an einer vielseitigen Sportart ausleben.

Um die Dresdner Eiskunstlauftradition fortzuführen, suchen die Vereine bewegungsfreudigen sowie tänzerisch und musisch interessierten Nachwuchs im Kindergartenalter. „Wir suchen besonders kleine Eisprinzen“, sagt die Trainerin des Eislauf-Clubs Annette Grassow (48) und fügt an, dass „selbstverständlich auch interessierte Mädchen willkommen sind“. Neben klassischem Eiskunstlauf kann auch die junge Disziplin des Synchron-Eiskunstlaufens in der „Freiberger Arena“ ausgeübt werden.

Grassow und ihre Trainerkollegen üben mit den Jüngsten bis zu dreimal wöchentlich auf dem Eis und im Ballettsaal. Trotz des leistungssportlichen Gedankens ist in den Eislaufvereinen auch Platz für Hobbyläufer. Das Augenmerk ist dabei auch auf die Vermittlung sozialer Kompetenzen gerichtet.



Sächsische Zeitung
Dienstag, den 23. Dezember 2008, Ausgabe Regionalsport


Die Ice Pearls holen erneut Meistergold


Folgende Nachricht konnte man der Sächsischen Zeitung
am Dienstag, den 23.12.2008, auf Seite 10, DRESDNER-SPORT, entnehmen:

Saxony Ice Pearls verteidigen den Meistertitel



Sächsische Zeitung / SZ-online
Dienstag, den 23. Dezember 2008, Ausgabe Regionalsport


Sandy Hoffmann ist Neuntbeste in Deutschland

von Arnd Lochmann (SZ)

Die 15-jährige Freitaler Eiskunstläuferin kommt bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft unter die besten Zehn.

Im Oberstdorfer Eissportzentrum herrschte fünf Tage lang das Eiskunstlauffieber: Die besten Eislaufkünstler Deutschlands kämpften um die nationalen Titel (SZ berichtete). Im Teilnehmerfeld der 18 Damen der Meisterklasse war erstmals auch Sandy Hoffmann aus Freital zu finden. Allerdings war ihr Start bis kurz vor Beginn der Wettkämpfe noch ungewiss: Sie plagte sich seit Tagen mit einer Zerrung im Gesäßmuskel herum.

Sandy Hoffmann ist Neuntbeste in Deuschland
Heute läuftSandy Hoffmann bei der Dresdner „Gala on Ice“.
Archivfoto: Unger (SZ)

Patzer im Kurzprogramm

Diese Verletzung erwies sich trotz aller medizinischen Maßnahmen, wie Akupunktur, letztlich als Han-dycap. Sandy Hoffmann verlor vor allem bei den Spiralen und Pirouetten entscheidende Punkte. Nach dem Kurzprogramm lag die Freitalerin auf Platz elf. „Mit dieser Platzierung war ich überhaupt nicht zufrieden. Vor allem ärgerte ich mich über den Patzer beim dreifachen Toeloop. Auch der Rittberger war nicht lupenrein“, sagt sie.

Damit blieb die 15-Jährige mit 37,06 Punkten deutlich unter ihrer persönlichen Bestmarke. In der nachfolgenden Kür ließ Sandy ihr Können aufblitzen. Unter anderem zeigte sie vier Dreifachsprünge. Die Preisrichter honorierten die Leistung mit 77,47 Punkten. Das bedeutete die siebentbeste Kür. Mit einer Gesamtpunktzahl von 114,53 Punkten verbesserte sich die Sportgymnasiastin dadurch noch auf Rang neun. „Dieser Platz entspricht meiner ursprünglichen Zielstellung, einen einstelligen Platz zu belegen, und stimmt mich eigentlich zufrieden“, sagte sie. „Schließlich war das mein erster Auftritt bei einer Meisterschaft der ganz Großen. Ich konnte einiges dazu lernen, spürte aber ebenso deutlich, dass da ein ganz anderer Wind weht.“

Heute Start in Dresden

Besonders begeistert war Sandy von dem Auftritt der neuen Deutschen Meisterin Annett Dytrt. „Sie ist derzeit mein Vorbild.“ Heute, 20 Uhr, in der Dresdner Eisarena, tritt Sandy Hoffmann beim Schaulaufen in der „Gala on Ice“ auf. Karten sind noch erhältlich.



Freie Presse / freiepresse.de
Samstag, den 20. Dezember 2008


Olympiasiegerin Anett Pötzsch-Rauschenbach orientiert sich neu


Ehemalige Weltklasse-Eiskunstläuferin wechselt als Trainer von Chemnitz nach Dresden - Sächsischer Verband sucht Nachfolger auch im Ausland - Bereits mehrere Bewerber

Informationen in der Freien Presse Chemnitz
zum Standortwechsel von Trainerin Anett Pötzsch-Rauschenbach
gibt es hier (Link deaktiviert, da veraltet).



Sächsische Zeitung / SZ-online
Donnerstag, den 18. Dezember 2008, Ausgabe Politik


Eine Olympiasiegerin träumt von neuen Medaillen

von Maik Schwert (SZ)

Anett Pötzsch wechselt als Eiskunstlauf-Trainerin von Chemnitz nach Dresden.

Anett Pötzsch freut sich bereits jetzt auf ihre künftige Arbeitsstelle und deren optimale Bedingungen. „Die Freiberger Arena ist sehr schön. Mit der Trainingshalle nebenan ist das ideal“, sagt die Eiskunstlauf-Trainerin. Sie wechselt von Chemnitz nach Dresden. Ab 1.Februar 2009 betreut die 48-Jährige dort den Nachwuchs.

Die gebürtige Karl-Marx-Städterin vermittelt ihren Talenten das, was ihr auf dem Weg nach oben geholfen hat: „Man darf keine Flausen im Kopf haben. Es ist besser, Schritt für Schritt zu planen. So habe ich das auch immer gehandhabt.“ Die Sächsin fuhr sehr gut damit. Sie gewann bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid die Goldmedaille, holte zwei Welt- und vier Europameistertitel.

Anett Pötzsch beim Pokal der Blauen Schwerter in der Werner-Seelenbinder-Halle in Berlin am 18. November 1979 Anett Pötzsch bei den Deutschen Meisterschaften 2006

Der ehemalige Schützling von Erfolgstrainerin Jutta Müller weiß, dass der Weg an die Spitze in der Gegenwart noch viel länger, steiniger und weiter ist als zu ihrer aktiven Zeit. Es sei beispielsweise schwerer, Schule und Hochleistungssport unter einen Hut zu bekommen. „Wer es damals nicht geschafft hat, im Sport oben anzukommen, ist weich gefallen. Heute gibt es in so einem Fall keine Unterstützung mehr. Nur gute Leistungen helfen, beruflich voranzukommen. Die Schule nimmt keine Rücksicht auf den Sport.“

Anett Pötzsch setzt sich auch als Trainerin hohe Ziele: „Vielleicht gelingt es mir irgendwann, einen Europa- oder Weltmeister herauszubringen, und einmal einen meiner Schützlinge bei Winterspielen mit einer Medaille um den Hals in den Arm nehmen – das wär’s.“ Am liebsten die goldene: „Für mich ist es ein großer Traum, nachdem ich als Sportlerin Olympiasiegerin war, auch mal als Trainerin einen Sportler zum Olympiasieg zu führen.“

Die Anforderungen haben sich in den vergangenen drei Jahrzehnten grundlegend geändert. „Die Entwicklung, gerade bei den Sprüngen, ist enorm vorangeschritten. Zu meiner Zeit sind wir lediglich zwei Dreifache gesprungen.“ Inzwischen beherrschen beinahe alle Spitzen-Eiskunstläuferinnen fast jeden Dreifachen – auch den Axel, der ihr nur doppelt gelang.

Anett Pötzsch kennt sich bestens aus. Sie arbeitete zwischendurch als Preisrichterin und ist mittlerweile als Expertin tätig. Die Chemnitzerin erklärte bei den Winterspielen 2006 in Turin den Juroren die Elemente, bevor diese sie bewerteten. „Das bedeutet für uns volle Konzentration, besonders bei den Japanerinnen. Sie drehen sich wie Brummkreisel. Da darf man sich nicht mal für Sekundenbruchteile ablenken lassen.“

Dabei beobachtet Anett Pötzsch, was sie ihren Nachwuchstalenten bis zur Weltelite noch so alles beibringen muss – bald in Dresden.

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