Über uns - Medienbeiträge - Okt. 2009

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Presse und andere Medien aus der Region

 

Sächsische Zeitung
Lokalsport, Lokalausgabe Freital
vom 19.10.2009


Sandy Hoffmann, SZ Lokalausgabe Freital, 19.10.2009



Sächsische Zeitung
Dresdner Sport, Lokalausgabe Dresden
vom 15.10.2009


Zwingerpokal erlebt neuen Starterrekord

- Eiskunstlauf -
315 Sportler aus 23 Vereinen kämpfen bei der 17. Auflage in Dresden
auch um die Aussicht auf neue Fördermöglichkeiten

(ald / SZ)

Solche eine Talentedichte wie in diesem Jahr erlebte der traditionelle Zwingerpokal der Eiskunstläufer noch nie. 315 Sportler aus 23 Vereinen und sieben Landesverbänden haben für die morgen beginnende 17. Auflage gemeldet - neuer Teilnehmerrekord. Damit nimmt der ausrichtende Dresdner Eislauf-Club (DEC) an Startgeld eine Summe von knapp 7.000 Euro ein. Die geht jedoch für die Hallenmiete der Freiberger Arena und Verpflegungskosten komplett wieder drauf. Immerhin an drei Tagen wir die Eishalle von den Eissternchen gebraucht. „Das wird für uns eine Plus-Minus-Null-Sache“, sagt Knut Krocker vom Dresdner EC.
Der neue Teilnehmerrekord hat einen guten Grund. Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) hat den Zwingerpokal in diesem Jahrin jenen erlauchten Kreis von nationalen Wettbewerbenaufgenommen, in denen sich Nachwuchs-Talente C- und D-Kadernormenerämpfen können. Um solch einen Nachweiswettbewerb bewirbt sich der jeweilige Landesverband. In Dresden geht es also nicht nur um den Pokal, sonder für viele auch um eine neue Fördermöglichkeit. In dieser Eiskunstlauf-Saison gibt es neben dem Dresdner Zwingerpokal nur weitere drei rein nationale Wettbewerbe(außer Deutsche Meisterschaften), die ebenfalls für deutsche Talente eine solche Rolle bieten.

Hoffmann läuft in Meisterklasse

Die Gastgeber Sschicken in diesem Wettbewerb quer durch alle Altersklassen(Ak9 bis Meisterklasse)einige heiße Eisen ins Feuer. Zu denen gehört der 15-jährige Alexander Schöpke(Junioren), der seit einem Jahr in Erfurt bei Bundestrainerin Ilona Schindler trainiert. Sandy Hoffmann, die jüngst beim Junior Grand Prix in Dresden mit Rang vier für Aufsehen sorgte, startet diesmal in der Meisterklasse. Die 16-jährige will im Dezember bei der Deutschen Meisterschaft ebenfalls bei den Frauen starten (ald / SZ)

→ www.dresdner-eislauf-club.de

Zeitplan:
Fr., 09:00 bis ca. 22:00 Uhr;
Sa., 08:30 bis ca. 22:45 Uhr;
So., 09:00 bis ca. 15:00 Uhr



Dresdner Neueste Nachrichten
vom 05.10.2009


DNN, 05.10.2009



Sächsische Zeitung / sz-online
Regionalsport, Lokalausgabe Dresden
vom 05.10.2009


Überglücklich:
Dresdnerin läuft ihre beste Kür

von Alexander Hiller

Die Szenerie ging unter die Haut.
Auf dem Weg von der sogenannten Tränenecke hin zur versammelten Trainerschar wurden die Schritte von Sandy Hoffmann immer kürzer.
Die Schultern der 16-Jährigen vom Dresdner Eislauf-Club fingen an zu zucken,
Tränen kullerten über die geröteten Wangen, Emotionen aller Art brachen aus der Dresdnerin heraus.
Fast wie in Trance fiel sie Bundestrainerin Ilona Schindler entgegen und um den Hals.
„Du musst doch nicht weinen, hast du doch prima gemacht“, flüsterte die Erfurterin der völlig aufgelösten jungen Frau zu. Hoffmann fiel von einer herzlichen Umarmung in die nächste.

Verbissen kämpfte Sandy Hoffmann um jeden Sprung. Am Ende wurde ihre starke Leistung mit Rang vier belohnt. Foto: Thomas Eisenhuth      Aber Trost brauchte die gebürtige Freitalerin nun wirklich nicht.
     Sie hatte beim Junior Grand Prix des Weltverbandes ISU auf den nur drei bis vier Millimeter breiten Kufen
     soeben die bislang beste Kür ihres Lebens auf das Dresdner Eis in der Freiberger Arena gezaubert.

     Mit dieser Vorstellung katapultierte sich der Schützling von Anett Pötzsch-Rauschenbach vom siebenten
     Rang nach dem Kurzprogramm auf Rang vier nach vorn.

     „Ich bin total überrascht, dass alles so gut gelaufen ist. Vor jedem Sprung habe ich mir gedacht:
     Hoffentlich stehst du den. Dass dann alle Emotionen so aus mir herausgebrochen sind, hatte sicherlich      auch mit der großen Anspannung zu tun. Denn ich war total gespannt darauf, wie das sich anfühlen
     würde, vor heimischem Publikum einen solch großen Wettbewerb zu laufen“, sagte Sandy Hoffmann, als
     die Freudentränen getrocknet waren.

     Für ihren Kürvortrag zur Musik von Cirque du Soleil („Selection“) heimste sie insgesamt 81,07 Punkte von  
     der Jury ein. Neuer persönlicher Bestwert und die drittbeste Kür aller 33 Starterinnen von Dresden.
     „Ich bin eine überglückliche Vierte, auch wenn ein Platz auf dem Podest natürlich die Krönung gewesen 
     wäre“, sagte die Sächsin.
     Für Rang drei hätte Hoffmann zudem ein stattliches Preisgeld von 1000 US-Dollar kassiert.
     „Das war eine tolle Leistung von ihr. Die Kür hat mir sehr gut gefallen“, lobte Claudia Leistner.
   
Die 44-Jährige war in den 80er-Jahren die große westdeutsche Gegenspielerin von DDR-Kufenstar Katarina Witt. Die zweifache Vizeweltmeisterin Leistner betreute in Dresden ihre 14-jährige Tochter Julia Pfrengle.
Die deutsche Juniorenmeisterin von 2009 wurde als Achte von Hoffmann klar distanziert.

Ziel ist die Junioren-WM

Mit Lob sparte auch die Dresdner Trainiern Anett Pötzsch-Rauschenbach nicht. „Sandy hat sich voll auf ihre Aufgabe konzentriert, ganz viel richtig gemacht“, sagte die Olympiasiegerin von 1980. Den Gefühlsausbruch ihres Schützlings kann die 49-Jährige absolut nachvollziehen.
„Wenn man spürt, dass alles funktioniert hat, kommen eben auch solche Emotionen zustande. Ich glaube, dass es sehr schwer für Sandy war, hier zu Hause dem Druck standzuhalten.
Aber sie hat diese Aufgabe bravouröus gelöst“, betonte die Trainerin. Reserven sah die zweifache Weltmeisterin natürlich auch.
„An den Pirouetten und den Sprüngen können und müssen wir weiter arbeiten“, sagte Anett Pötzsch-Rauschenbach.
Mit der Galavorstellung von Dresden hat sich Sandy Hoffmann für höhere Aufgaben empfohlen und sich selbst neue Maßstäbe gesetzt.
„Ich will zur Junioren-Weltmeisterschaft nach Den Haag“, sagte die Dresdnerin.
Für die Titelkämpfe in den Niederlanden (8. bis 14. März 2010) hat die Deutsche Eislauf-Union (DEU) zwei Startplätze bei den Juniorinnen.

Ergebnisse, Juniorinnen:
 1. Baga 144,68 Punkte;
 2. Maxwell (bd. USA) 136,15;
 3. Agafonova (Russland) 127,82;
 4. Hoffmann (Dresden) 123,00;
 8. Pfrengle (Mannheim) 105,76;
12. Drescher (Dortmund) 100,62;

Junioren:
 1. Song (China) 187,71;
 2. Gatchinskij 183,80;
 3. Gorschkov (bd. Russland) 174,60:
 7. Dotzauer (Chemnitz) 144,64;
 8. Streubel (Oberstdorf) 143,92;
15. Wieczorek (Erfurt) 127,90;

Paarlauf:
 1. Sui/Han 164,84;
 2. Zhang/Wang (alle China) 147,89;
 3. Simpson/Miller) 144,80;
12. Gurdzhi/Völler (Dortmund) 118,38;
19. Salatzki/Seegert (Berlin) 85,20;

Eistanz:
 1. Puschkasch/Guerreiro (Russland) 164,01;
 2. Alessandrini/Vaturi (Italien) 155,62;
 3. Gilles/Donohue (USA) 152,60;
 5. Frohberg/Giesen (Berlin) 147,37;
13. Haslinger/Finke (Chemnitz) 121,01;
19. Koch/Nüchtern (Düsseldorf) 101,64



MDR / Sachsenspiegel
Samstag, 03. Oktober 2009, 19:00 Uhr


Beitrag im MDR / Sachsenspiegel zum
Pokal der Blauen Schwerter 2009
am 03.Oktober 2009, im Sachsenspiegel 19:00 Uhr


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Quelle (Video): MDR / Sachsenspiegel
Auszug aus Sachsenspiegel, 03.10.2009, 19:00 Uhr
www.mdr.de/sachsenspiegel



DEU-PRESS 2009 / 2010
Pressemitteilung der Deutschen Eislauf-Union e.V.
vom 02.10.2009


Sandy Hoffmann Vierte beim Pokal der Blauen Schwerter - Sieg für Amerikanerin Baga
Pressedienst JGP Dresden / Abdruck honorarfrei

Dresden (2.10.09) - Die Dresdnerin Sandy Hoffmann hat beim Eiskunstlauf-Junioren Grand Prix Pokal der Blauen Schwerter das Podium nur knapp verpasst und einen hervorragenden vierten Platz belegt. In der Kür am Freitag Abend gelangen der Lokalmatadorin fünf dreifache Sprünge. "Ich habe mich super gefühlt. Ich wurde von Sprung zu Sprung glücklicher", strahlte Hoffmann. Sie kam auf 123,00 Punkte und hatte die drittbeste Kür. Ab sofort wird sie ihre Meisterklassen-Programme trainieren, denn bei der Deutschen Meisterschaft im Dezember will sie in der Meisterklasse starten.

Die Goldmedaille und der wertvolle Siegerpokal aus Meißener Porzellan gingen an die Amerikanerin Kiri Baga (144,68 Punkte) vor ihrer Teamkameradin Angela Maxwell (136,15 Punkte) und Polina Agafonova aus Russland (127,82 Punkte). Julia Pfrengle (Mannheim) verbesserte sich auf Rang acht (115,76 Punkte) und Isabel Drescher (Dortmund) steigerte sich von Platz 21 auf den 12. Rang mit 100,62 Punkten.

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